Wissenschaftlich Schreiben

Einleitung schreiben für deine 1,0 Hausarbeit (7-Schritte)

Du möchtest eine Einleitung schreiben, damit deine wissenschaftliche Arbeit unbändiges Aufsehen erregt? Egal ob deine Einleitung für eine Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit sein soll…

Du bist hier genau richtig.

Denn dieser Artikel wird dir dabei helfen, die bestmögliche Einleitung für deine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben.

Hier bekommst du einen 7-teiligen Schritt-für-Schritt-Leitfaden zum Einleitung schreiben.

Die einzelnen Schritte sind super einfach zu befolgen und verleihen deiner Einleitung die nötige Professionalität. Nichtsdestotrotz solltest du die Neugier deines Lesers schon von Beginn an ins Unermessliche treiben.

Beim Einleitung schreiben hast du die einmalige Möglichkeit, deiner wissenschaftlichen Arbeit Originalität, Kreativität und einen einzigartigen Stil zu verpassen.

Am Ende des Artikels verrate ich dir noch einen Geheimtipp, der dir das Einleitung schreiben für deine Hausarbeit enorm erleichtern wird. Versprochen! 😉

Bleib also bis zum Ende des Artikels aufmerksam am Ball und nutze ihn als Checkliste, während du die Einleitung für deine Hausarbeit schreibst.

Wozu überhaupt eine Einleitung schreiben?

Der Sinn und Zweck einer Einleitung ist es, das Thema deiner wissenschaftlichen Arbeit vorzustellen und beim Leser ein gewisses Interesse für den nachfolgenden Inhalt zu wecken. Dabei sollte vor allem klar werden, warum die Untersuchung deines Forschungsgegenstandes aus wissenschaftlicher oder auch praktischer Perspektive ein großes Maß an Relevanz aufweist.

Die Einleitung ist eine der drei Säulen einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. Sie ist der erste Teil des klassischen Einleitung-Hauptteil-Schluss-Prinzips. Auch wenn sich dieses einfache Schema mehr nach einer Gliederung für einen Schulaufsatz anhört, ist es selbst in den höchsten wissenschaftlichen Kreisen das grundlegende Skelett von Texten.

Du solltest beim Verfassen deiner Einleitung auf jeden Fall vermeiden, dein Inhaltsverzeichnis nachzuerzählen. Vielmehr ist es hier von Nöten, die Argumentation deiner Hausarbeit einzuleiten. Die Einleitung deiner Hausarbeit sollte sich (genauso wie das Fazit) in Teilen auf einer Meta-Ebene bewegen. Das bedeutet, du schreibst „über das Schreiben“.

Erkläre deine Arbeitsschritte und begründe sie. Das tust du entlang deiner Argumentation. Leite den Leser entlang dieser Argumentationsstruktur:

  1. Was ist der aktuelle Stand der Forschung zu deinem Thema?
  2. Welches Problem besteht hierbei?
  3. Wie versuchst du dich einer Lösung zu nähern?
  4. Was würde diese Lösung für einen Mehrwert bieten?

Wenig teasern – konkret argumentieren

Dabei solltest du versuchen, nach Möglichkeit wenig zu teasern, damit meine ich, Fragen in den Raum zu werfen und offen zu lassen. Vielmehr solltest du so konkret wie möglich bleiben und logisch und eng an der Literatur (mit entsprechenden Verweisen) argumentieren.

Wenn du von deiner Einleitung behaupten kannst, dass keine offenen Fragen mehr über die folgende Arbeit existieren. Dann steht einer guten Note nicht mehr viel im Weg.

Nun widmen wir uns aber dem Aufbau deiner Einleitung. Welche Schritte sind notwendig, um eine aufsehenerregende Einleitung schreiben zu können?

Wie sollst du bloß mit dem Einleitung schreiben anfangen?

Starte mit einem aussagekräftigen Zitat #1

Um Lesende sofort in deinen Bann zu ziehen, musst du ihre Erwartungen zerschlagen.

Eine Dozentin liest in der Regel Dutzende Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, wie kannst du mit deiner wissenschaftlichen Arbeit also herausstechen?

Schreibst du eine originelle Einleitung, bekommt deine Arbeit die Aufmerksamkeit, die sie verdient. 

Im Laufe einer wissenschaftlichen Arbeit musst du gewissen Regeln und Standards folgen, doch in der Einleitung darfst du diese ein wenig aufweichen. Zumindest an einer Stelle oder auch auf einer Seite, die zwischen Inhaltsverzeichnis und Einleitung steht.

Mit einem überraschenden Element weckst du die Aufmerksamkeit deines Lesers.

So liest er deine Arbeit nicht nur mit größerem Interesse, sondern behält sie besser im Gedächtnis, was für dich und die Beurteilung deiner Hausarbeit nur Vorteile haben kann.

Ich beginne meine Hausarbeiten gerne mit Zitaten, einem kleinen Zweizeiler oder einem Auszug aus einem fiktionalen Buch oder Film. Sozusagen dient hier etwas nicht Wissenschaftliches als lockerer und zugleich aussagekräftiger Einstieg.

Das Purple-Cow-Prinzip

Dieses Vorgehen ist auch unter dem Purple Cow Prinzip bekannt, einem Klassiker aus der Marketing Literatur von Seth Godin. Die lila Kuh sticht praktisch in einer Herde von braunen und weißen Kühen hervor und ist so ungewöhnlich, dass alle Aufmerksamkeit auf sie fällt.

Wo wir gerade beim Thema „Buch“ sind:

shribe! Book Club

Kennst du schon die shribe! Buchempfehlungen?

Hier findest du Bücher, die für dein Studium wirklich wichtig sind.

Vielleicht findest du darin ja auch ein passendes Zitat für deine Einleitung… 

Mit einem nicht-wissenschaftlichen Zitat kannst du – wenn gewollt – unterschwellig deine persönliche Einstellung mitschwingen lassen, obwohl du im Verlauf der Arbeit völlig objektiv bleibst. Oder aber du regst das Denken des Lesenden an, indem dein Zitat eine offene Frage in den Raum stellt (Die von deiner Einleitung dann aber beantwortet wird).

Das Zitat sollte dabei nicht unbedingt jeder kennen, damit es etwas Neues für den Lesenden darstellt. Ein Zitat von Albert Einstein zum drölfundzwanzigsten Mal wiederzukäuen wird dir keine Pluspunkte bescheren.

Des Lesers Neugier wird  dir dabei helfen, dass er oder sie die folgenden Seiten deiner Arbeit unbedingt lesen möchte. Denn mit deiner Arbeit hilfst du ihm dabei, seine offenen Fragen zu beantworten.

Beispiele für den richtigen Einstieg deiner Einleitung

Ein Beispiel für ein Zitat:

„The blockchain cannot be described just as a revolution. It is a tsunami-like phenomenon, slowly advancing and gradually enveloping everything along its way by the force of its progression.“

William Mougayar

Ein weiteres Beispiel: 

In einer Hausarbeit untersuchte ich das Pay-What-You-Want-Prinzip bezogen auf Online-Inhalte von Verlagen und Zeitungen. Vor die ausformulierte und sachliche Einleitung zu meiner Hausarbeit stellte ich dann ein Bild und einen Beschreibungstext eines klassischen Zeitungsautomaten:

Einleitung schreiben Hausarbeit
© Gemeinfrei

Zeitungsautomaten stellen das analoge Äquivalent zu Online-Vertriebsmodellen dar. Man wirft auf Vertrauensbasis Münzen hinein und nimmt sich eine Zeitung heraus. Der Automat weckt Erinnerungen oder lässt den Leser schmunzeln. Außerdem überträgt sich die Originalität des Zeitungsautomaten im Bezug  auf das Pay-What-You-Want-Prinzip ein wenig auf die Einleitung.

Ich hoffe dieses Beispiel konnte das Prinzip verdeutlichen, auf das ich hinaus möchte.

Sei kreativ und überlege wie du Neugier für das Thema deiner Hausarbeit erzeugen kannst. 

Jetzt kommen wir aber zur eigentlichen Einleitung und der Textproduktion deiner wissenschaftlichen Arbeit. Welche Bausteine gehören denn beim Einleitung schreiben unweigerlich auf deine To-Do-Liste?

Führe in den Kontext deines Themas ein #2

Der wohl offensichtlichste Grund, um überhaupt eine Einleitung zu verfassen: Eine Einführung in dein Thema. Dennoch wird dieser simple Schritt oft falsch gemacht oder gar vergessen.

Falls dein Thema in den Medien sehr populär behandelt wird, brauchst du nicht komplett bei Null starten.

Erkläre in deiner Einleitung nichts, was die Allgemeinbildung eigentlich voraussetzt. 

Behandelt deine Arbeit hingegen ein Thema, mit dem die meisten Menschen nur selten in Kontakt treten, solltest du es deinem Leser verständlich machen.

Auch ein sachfremder Leser sollte nach deiner Einleitung wissen, welchen Zusammenhang dein Thema genau umfasst. 

Wie kannst du diese Schritte nun für deine Arbeit umsetzen?

Statistiken einfließen lassen

Gib dem Lesenden eine kurze Einführung an die Hand, die das Thema deiner Arbeit in einen gesellschaftlichen Kontext stellt. Verliere dich dabei nicht in Floskeln, sondern belege die Relevanz des Themas mit Zahlen oder Statistiken.

Eine beliebte Quelle hierfür ist beispielsweise statista. Egal ob es um Nutzerzahlen oder Zukunftsprognosen geht – hier findest du seriöse Umfrage-Werte zu allen Bereichen der Gesellschaft.

(Vorsicht! Es soll Dozierende geben, die auf statista allergisch reagieren. Versuche das vorher abzuklären oder berufe dich auf wasserdichte Quellen wie das Statistische Bundesamt)

Kernbegriffe nennen und erklären

Sobald du dein Thema in einem größeren Zusammenhang verortet hast, kannst du sogleich präziser werden. Du kannst es nun von verwandten Themengebieten abgrenzen. Achte dabei immer auf eine sorgfältige und klare Formulierung der Sprache. Die wichtigsten Begriffe deiner Arbeit sollten hier bereits fallen. Insbesondere die Begriffe, die später in deiner Forschungsfrage auftauchen (ganz wichtig!).

Sie müssen nicht im Detail definiert werden, sollten jedoch auch keine Fragezeichen im Gesicht eines fachfremden Lesers hinterlassen.

Erkläre Forschungsmotivation und Relevanz #3

Nachdem dein Thema nun für jeden verständlich gemacht wurde, geht es ans Eingemachte. Jetzt adressierst du die Wissenschaft und steigst in die Forschungsliteratur ein.

Warum ist es wichtig und bedeutsam, sich dem Thema deiner Arbeit aus einer wissenschaftlichen Perspektive zu widmen?

Mit der Forschungsmotivation ist nicht gemeint, dass du beispielsweise eine gute Note abstauben willst oder du das Thema schon immer interessant fandest. Vielmehr verlangt dieser Abschnitt der Einleitung eine Erklärung, warum deine Arbeit einen Erkenntnisgewinn und somit einen Beitrag zur Forschung leisten kann.

Die „Motivation“ lässt sich selbstverständlich beliebig weit herunterbrechen. Du musst in einer Hausarbeit nicht das Rad neu erfinden, jedoch könnte Folgendes deine Motivation sein:

Du möchtest die im Seminar vermittelten Inhalte im Hinblick auf eine offen gebliebene Fragestellung vertiefen.

Die gleiche Motivation kann auch für eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit zutreffen. Vielleicht verknüpfst du sogar Erfahrungen aus der Praxis mit einem wissenschaftlichen Konzept. Das ist mal eine Forschungsmotivation!

Es trifft vor allem auf dich zu, wenn du deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreibst oder als Werkstudent arbeitest.

In zweiter Instanz solltest du die Forschungsmotivation natürlich inhaltlich begründen, und zwar indem du ein bestehendes Forschungsproblem beschreibst oder eine Forschungslücke identifizierst.

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Forschungslücke identifizieren #4

Ein Schritt, der eng mit der Motivation innerhalb einer Einleitung verbunden ist, dreht sich um die Forschungslücke. Bestimmt hast du schon einmal davon gehört. Aber was ist eigentlich eine Forschungslücke? Um diese Frage zu beantworten, bräuchte es sicherlich einen eigenen Blogpost.

Für deine Einleitung solltest du dir diese Frage stellen:

Welche Aspekte meines Themas wurden bereits untersucht? Von wem? Welche nicht?

Wenn du gewissenhaft recherchiert und die aktuelle Forschungsliteratur gelesen hast, kannst du mit diesem Vorgehen tatsächlich eine Forschungslücke identifizieren.

Um hier fundiert argumentieren zu können, musst du also schon tief in der Lektüre stecken. Aber du stehst doch erst am Anfang deiner wissenschaftlichen Arbeit…

Wie du dieses Ungleichgewicht ausbalancierst, erfährst du in meinem Geheimtipp am Ende des Artikels.

Nicht jede Hausarbeit muss eine Forschungslücke schließen können, das wäre auch gar nicht möglich. Wenn du jedoch eine potenzielle Forschungslücke im Rahmen deines Themas nennst, ist das ein riesiger Pluspunkt.

Abschlussarbeiten hingegen sollten in jedem Fall eine Forschungslücke oder ein Forschungsproblem adressieren. 

Eine Bachelor- oder Masterarbeit wird immer dann zu einem erfolgreichen Projekt, wenn sie es leisten kann, eine Forschungslücke zumindest provisorisch zu stopfen.

Einleitung schreiben Hausarbeit

Lege das Ziel deiner Arbeit fest #5

An dieser Stelle solltest du zum Ausdruck bringen, was du mit deiner Arbeit genau erreichen willst. Du möchtest bestmöglich die zuvor identifizierte Forschungslücke schließen. Das kannst du tun, indem du spezifische Forschungsfragen definierst und diese im Laufe deiner Arbeit beantwortest.

Dieser Teil deiner Einleitung ist wohl der mit Abstand wichtigste Schritt. Mit den Forschungsfragen steht und fällt der Erfolg deiner Arbeit. Auf meinem Blog kannst du nachlesen, wie du eine fulminante Forschungsfrage formulieren kannst. Auch hier bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit allen Tricks und Kniffen zum Aufstellen einer solchen Frage.

An dieser Stelle gebe ich dir zwei heiße Tipps mit, die dir sofort helfen:

  1. Eine Forschungsfrage sollte nie mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortbar sein. 
  2. Verwende das Fragewort „Wie“ für deine Forschungsfrage. 

Meist sind 1 bis 2 Forschungsfragen völlig ausreichend, je nach Umfang der Arbeit. Solltest du empirisch arbeiten, können zusätzlich zu den Forschungsfragen auch Hypothesen aufgestellt werden. In der Regel tust du dies jedoch nicht in der Einleitung, sondern im Hauptteil deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Mithilfe deiner Forschungsergebnisse kannst du diese dann bestätigen oder verwerfen. Diese Methodik kommt insbesondere bei Studien zum Tragen, denen ein Fragebogen oder ein Experiment zu Grunde liegt.

Doch bevor wir hier den Rahmen sprengen, geht es nun weiter zum nächsten Schritt, der Beschreibung deiner Methode.

Beschreibe das Vorgehen deiner Forschung #6

Das Einleitung schreiben deiner Hausarbeit oder Bachelorarbeit sollte unbedingt auch diesen Punkt beachten: Die Beschreibung deiner Methode.

Beispiele für wissenschaftliche Methoden sind folgende:

Befragungen, Experimente, Datenanalysen, Inhaltsanalysen, Literatur-Reviews, Interviews etc…

Solltest du dich einer empirischen Methodik bedienen, erläutere in Grundzügen das Vorhaben deiner Studie oder Datenanalyse. Eine Ausführliche Beschreibung deines Vorgehens folgt noch einmal gesondert im Hauptteil deiner Arbeit.

Beschränkt sich deine wissenschaftliche Arbeit auf die theoretische Auseinandersetzung mit einem Thema, ist das überhaupt kein Problem. Du bedienst dich hier beispielsweise der Methodik einer Literatur-Recherche oder analysierst und erweiterst ein bestehendes Modell, welches in deinem Themenbereich von großer Wichtigkeit ist.

Wenn du besonders sauber arbeiten willst, kannst du sogar ein systematisches Literatur-Review durchführen, was eine durchaus anerkannte Forschungsmethode darstellt.

Jetzt hast du deine Einleitung beinahe vervollständigt. Es fehlt lediglich ein letzter Schritt.

Skizziere den Aufbau deiner Arbeit #7

Zu guter Letzt gibst du dem Lesenden einen Fahrplan an die Hand, damit er sich auf die nachfolgenden Seiten innerlich vorbereiten kann. In knappen Worten erklärst du die Arbeitsschritte, die du in den nachfolgenden Kapiteln vornehmen wirst.

Zwar gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis, jedoch kannst du am Ende der Einleitung deine Arbeit noch einmal gedanklich strukturieren. Für dich und den Leser gleichermaßen.

Dabei kannst du ruhig die einzelnen Kapitel und deren Nummerierung nennen. Allerdings sollte der kleine Abschnitt sprachlich keine eintönige Aufzählung sein. Orientiere dich vielmehr an der Argumentation, die deine Arbeit ausmachen soll.

Meist reichen für diesen kleinen Abschnitt am Ende der Einleitung 2-3 Sätze aus.

Wie viel Text sollte ich in meiner Einleitung schreiben?

Für Hausarbeiten: 1 Seite oder rund 10 Prozent der gesamten Arbeit.

Bei einer Bachelorarbeit von ca. 30 Seiten Länge läuft es meist auf 2 Seiten hinaus.

Für eine Masterarbeit kannst du dich auf 3 Seiten austoben.

Diese Angaben sind lediglich Richtwerte und du solltest natürlich so viel Text verwenden, wie du für die Erledigung all der oben gelernten Schritte brauchst. Weichst du jedoch zu sehr von der Empfehlung ab, solltest du überprüfen, ob du deinem Hauptteil nicht zu viel vorweg nimmst.

Sollte ich in einer Einleitung Zitate verwenden?

Ich lese immer wieder Einleitungen, die sich wie ein Literatur-Review anfühlen. An der ein oder anderen Stelle kann es durchaus Sinn machen, indirekte Zitate zu verwenden. Beispielsweise wenn du deine Forschungslücke identifizierst. Schließlich musst du an dieser Stelle benennen, was Andere bereits zu deinem Thema geschrieben haben.

Nenne also die absolut wichtigsten Namen des Forschungsgebiets, in dem sich deine Arbeit bewegt. Mehr jedoch nicht.

Deine Einleitung ist kein Literatur-Review! 

Denke immer daran, dass eine Einleitung sich nur wenig auf inhaltlicher Ebene bewegt. Vielmehr ist sie die Beschreibung deiner Arbeitsweise (Stichwort: Meta-Ebene).

Der Gamechanger-Geheimtipp für’s Einleitung schreiben

Wenn du es bis hierhin geschafft hast, Glückwunsch! Hoffentlich hast du die Einleitung noch nicht verfasst, denn hier kommt ein Geheimtipp, der alles verändert:

Schreibe deine Einleitung zuletzt. 

Beginne deine Arbeit mit dem Hauptteil und verfasse deine Einleitung erst zum Schluss. So kannst du sicherstellen, dass deine Einleitung hundertprozentig zu deiner Arbeit und deinen Ergebnissen passt.

Im Laufe einer wissenschaftlichen Arbeit kann sich viel ändern, also warte mit dem Einleitung schreiben, bis der Rest vollendet ist. Dieser Tipp hat sich enorm bewährt.

Falls du jedoch eine Art Leitfaden benötigst, denke darüber nach, ein Exposé zu verfassen. Doch das ist wieder eine ganz andere Baustelle…


Falls du es bis hierher geschafft hast, Glückwunsch! Es war eine Menge zu lesen, doch jetzt weißt du wie der Hase läuft. Zumindest was das Einleitung schreiben angeht. So kann deine Hausarbeit oder Abschlussarbeit kommen.

Falls du Fragen hast, schreib sie gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. Schau auch auf meinem shribe! YouTube-Kanal vorbei, dort gibt es fantastische Tutorial-Videos zu allen Themen rund ums Schreiben.

Falls du nun noch mehr Inspiration zum Schreiben deiner Einleitung haben möchtest, habe ich ein Geschenk für dich! So kannst du direkt loslegen und Text produzieren.

Das kostenlose PDF „Die 30 besten Formulierungen für eine aufsehenerregende Einleitung“ kannst du dir hier downloaden: 

Die 30 besten Formulierungen für eine aufsehenerregende Einleitung

Kurze Zusammenfassung

Befolge diese Schritte zum Schreiben deiner Einleitung:

  • Starte mit einem nicht-wissenschaftlichen Zitat, Gedicht oder Bild in deine Hausarbeit
  • Führe in dein Thema ein, sodass ein sachfremder Leser es versteht
  • Erkläre Forschungsmotivation und -relevanz
  • Identifiziere eine Forschungslücke (wenn möglich)
  • Lege das Ziel deiner Arbeit fest (In Form von Forschungsfragen)
  • Erläutere deine Methode
  • Gib einen Ausblick auf den Aufbau deiner Arbeit

4 Gedanken zu „Einleitung schreiben für deine 1,0 Hausarbeit (7-Schritte)

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