Uni-Hacks

Elevator Pitch für eine fulminante Selbstpräsentation (5 Schritte + Beispiel)

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Musst du dich selbst, eine deiner Ideen oder ein Projekt mit einem Elevator Pitch in kürzester Zeit vorstellen?

Dann bist du hier in den goldrichtigen Fahrstuhl eingestiegen.

Denn in diesem Video zeige ich dir worauf es bei einem perfekt geplanten Elevator Pitch ankommt, um dein Gegenüber von dir oder deiner Arbeit zu überzeugen. Dazu gebe ich dir einen Aufbau mit an die Hand, den du auf verschiedenste Kontexte anwenden kannst, sei es ein Bewerbungsgespräch, eine Präsentation in der Uni oder deinen Auftritt in der Höhle der Löwen.

Am Ende des Videos wenden wir das Gelernte an und ich spiele mit dir ein Beispiel durch, wie ich mich und meine Idee pitchen würde, um selbst die schärfste Kritikerin für mich zu gewinnen.

Was ist ein Elevator Pitch?

Die Idee dieses Formats ist es, eine Idee oder eine Person in der Kürze einer fiktiven Fahrstuhlfahrt vorzustellen. Ein Elevator Pitch dauert demnach nicht länger als 2-3 Minuten und kann sogar auch mal nur 30 Sekunden dauern.

Dabei ist es besonders wichtig, dass alle Inhalte nicht nur in der Kürze der Zeit wiedergegeben werden, sondern auch für jeden verständlich sind. Wenn ich beispielsweise auf Konferenzen bin, um mir Feedback für meine Doktorarbeit abzuholen, muss ich die gesamte Idee innerhalb eines Elevator Pitches rüberbringen – wofür ich in der Langfassung mehrere hundert Seiten habe.

Das ist mal eine Herausforderung!

Die Vokabel „Pitch“ kennst du sicherlich aus dem Kontext der Auftrags- oder Investorengewinnung. Das bedeutet, dass bei einem Pitch immer eine asynchrone Beziehung (z.B. Käufer/Verkäufer) mitschwingt, d.h. du möchtest die Gegenseite von etwas überzeugen oder für etwas gewinnen. Der Elevator Pitch muss also punktgenau kommunizieren, worin der Mehrwert von dem liegt, das du bewirbst.

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Der Aufbau eines Elevator Pitches (5 Schritte)

Egal ob 3o Sekunden oder 3 Minuten, der Aufbau bleibt der gleiche. Bei der besonders kurzen Version hast du wahrscheinlich nur einen Satz pro Gliederungspunkt. Hast du mehr Zeit, kannst du jeden Punkt entsprechend ausdehnen.

#1 Wer bist du?

Hier nennst du deinen Namen – und zwar mit voller Inbrunst und Energie – vielleicht auch dein Alter und ein Merkmal, das dich besonders macht.

Wenn du dich traust, kannst du hier eine sogenannte Hook verwenden, also zu deutsch „Haken“, mit dem du dein Gegenüber bis zum Ende fesseln möchtest.

Am Anfang des Videos habe ich zum Beispiel eine Hook verwendet:

„Am Ende des Videos wenden wir das Gelernte an und ich spiele mit dir ein Beispiel durch, wie ich mich und meine Idee pitchen würde, um selbst die schärfste Kritikerin für mich zu gewinnen.“ 

Mit dieser Hook möchte ich erreichen, dass du bis zum Ende dranbleibst, damit du das hilfreiche Beispiel nicht verpasst und du das Video nicht mittendrin wegklickst.

Für die Hook deines Pitches kannst du dir etwas ähnliches ausdenken. Das kann eine Art Versprechen oder Teaser zu etwas sein, worauf dein Gegenüber gespannt ist. Natürlich musst du das dann auch liefern.

#2 Was ist der Kontext deiner Idee oder deines bisherigen Schaffens?

Als nächstes erklärst du was deine Rolle ist: Bist du Student, Entrepreneur oder Managerin? Deine Berufsbezeichnung sollte zwar  nicht alles sein, womit du dich identifizierst, aber es ist zumindest das, was dein Gegenüber gerne wissen würde.

So kann er oder sie einschätzen welchen professionellen Hintergrund du hast.

Dieser kurze Part sollte nahtlos zum nächsten überleiten.

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#3 Warum bist du hier?

Hier geht es um den Inhalt deines Pitches. Was kennzeichnet deine Idee in 2 oder 3 Sätzen? Das ist gar nicht so leicht, aber genau das ist die Übung. Das verschafft nicht nur dem Gegenüber Klarheit sondern auch dir selbst.

  • Wer sind die Akteure?
  • Was ist das Problem?
  • Was ist die Lösung?

Und eine Frage, die oft vergessen wird:

  • Was ist die Verbindung zwischen dir und der Gegenseite?

Also was haben du und deine Idee mit deinem Gegenüber zu tun und wie ordnet ihr euch demgegenüber ein? Das ist natürlich besonders interessant zu wissen, denn dein Gegenüber bewertet dich und deine Idee natürlich immer in Bezug auf sich selbst.

#4 Was ist der konkrete Mehrwert den du oder deine Idee liefern können?

Während du deine Idee beschrieben hast, wurde die Originalität deiner Idee oder deines Ansatzes vielleicht schon beschrieben. Doch jetzt kannst du noch einen draufsetzen.

Was kannst du was niemand anderes kann?

Warum bist du DIE Lösung?

Schließlich kommt ein Elevator-Pitch selten allein. Die Tatsache, dass du einen Elevator-Pitch vorbereiten musst deutet daraufhin, dass noch viele andere Pitches mit dir konkurrieren.

Mache also klar was dein Alleinstellungsmerkmal ist.

#5 Frage nach der Sache, die du mit dem Pitch erreichen willst.

Dieser Punkt ist eigentlich so wichtig und wird doch oft vergessen. Du musst nach der Sache FRAGEN, die du haben willst. Ein Elevator Pitch ist ja wie eingangs beschrieben eine Art Verkaufsvehikel. Am Ende des Pitches steht also der Wunsch nach einer Transaktion. Und zwar von deiner Seite aus.

Frage also ganz konkret nach deinem Wunsch.

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Ein Beispiel für einen Elevator Pitch

Für das eingangs versprochene Beispiel nehmen wir mich und meinen YouTube-Channel auf der einen und dich auf der anderen Seite. Stell dir vor wir haben uns noch nie gesehen und treffen uns im Fahrstuhl des großen Uni-Gebäudes. Bis wir in Stockwerk 6 sind, habe ich nur 2 Minuten Zeit.

„Hi, mein Name ist Philip und ich bin 30 Jahre alt. Schön, dass wir uns hier treffen.

Das Studium ist wie ein Hochhaus – du gehst unten rein und nimmst die Treppen ins erste Stockwerk. Dann kämpfst du dich ins zweite, dritte und vierte. Wenn du oben angekommen bist, um die Aussicht über die Stadt zu genießen, bist du völlig durchgeschwitzt.

ICH kann dir zeigen, wo der Fahrstuhl ist. (Hook)

Mein eigenes Studium war genau ein solcher Aufstieg, mal leichter, mal schwerer. Jetzt, da ich die Seiten gewechselt habe und eine wissenschaftliche Karriere verfolge, fällt es mir leicht anderen den Aufstieg zu erleichtern. Deshalb habe ich den YouTube Kanal shribe! gestartet – um eine Ressource für Studierende zu schaffen, die ich damals auch gerne gehabt hätte!

Ich weiß genau, mit welchen Problemen du im Studium und insbesondere beim wissenschaftlichen Arbeiten konfrontiert bist, weil ich diese Probleme ebenfalls lösen musste. Und nicht nur das – wissenschaftliches Arbeiten ist zu meinem Beruf geworden. Ich kann also alles was ich Tag für Tag lerne sofort an dich weitergeben.

So kannst du das Hochhaus deines Studiums erfolgreich und sicher besteigen, ohne dabei aus der Puste zu kommen.

Also, wenn du lieber einen Fahrstuhl als Alternative zur Treppe hast, dann abonniere jetzt meinen YouTube-Kanal.

 


Wenn du jetzt auf dem Weg zu mehr Erfolg im Studium noch ein wenig Starthilfe für deine wissenschaftliche Arbeit benötigst, dann habe noch ein PDF für dich, das du dir gratis herunterladen kannst:

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