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Uni Organisation | 5 Tipps für knallhart strukturierte Notizen, Lernunterlagen & Ideen

Uni Organisation Studium

Bist du auf der Suche nach Tipps, wie du deine Uni Organisation in den Griff bekommen kannst? Und zwar nicht nur das, sondern wie du mit magischen Mitschreib- und Organisationstechniken das Extra-Prozent aus deinem Studium herausholst?

Dann bist du hier an der goldrichtigen Adresse.

In diesem Artikel verrate ich dir 5 richtungsweisende Tipps für eine unfassbar strukturierte Uni Organisation. So bekommst du deine Mitschriften, Lernunterlagen und Termine endlich geordnet.

Und das Beste daran ist, dass du nicht einmal viel Disziplin aufbringen musst, um dein System langfristig aufrechtzuerhalten. Sobald du diese 5 Mechanismen einmal integriert hast, läuft deine Uni Organisation fast von allein!

Sei ein wandelnder Notizblock #1

Im klassischen Projekt-Management gibt es eine Weisheit, die auch für die Uni gilt.

Ein Meeting, das nicht protokolliert wurde, hat niemals stattgefunden.

Na gut. Meeting sind im Studium auch wichtig, vor allem wenn sie mit Dozenten stattfinden, die eine deiner wissenschaftlichen Arbeiten oder andere Projektarbeiten betreuen. Aber neben Meetings sind für dich vor allem Vorlesungen, Seminare und Gruppentreffen von Bedeutung.

Aus diesem Grund passen wir das Mantra, welches du von nun an verinnerlichen solltest, ein wenig an:

Eine Uni-Veranstaltung, die nicht protokolliert wurde, hat niemals stattgefunden. 

Glaub mir, du bist vergesslich. Kannst du dich noch daran erinnern, was letztes Semester in dieser einen Vorlesung besprochen wurde, die zur Abwechslung mal mega spannend war? Genau.

In der Uni (und auch generell) bist du unbezahlbar wertvollen Ideen ausgesetzt. Im diesem Moment bist du fasziniert, aber schon bald wird die Erinnerung verblassen und die wirst die Idee niemals zur Anwendung bringen.

Mir persönlich kommen die besten Ideen immer dann, wenn ich nicht damit rechne. Unter der Dusche, vor dem Einschlafen, beim Sport. Das ist auch der Grund, warum ein Büro Kreativität zerstört. Aber das ist eine andere Geschichte.

Hast du es dir zum Ziel gemacht, dich unaufhaltbar weiterzuentwickeln? Möchtest du dein Studium wirklich ausschöpfen? Dann wäre es doch Schade, die Hälfte wieder zu vergessen. An dieser Stelle hilft es sich bewusst zu machen, dass ein Student in den USA für die gleiche Ausbildung gut und gerne zwischen 80.000 und 150.000 US-Dollar bezahlt. Für dich ist es kostenlos.

Kannst du damit leben, das Wissen durch deine Finger gleiten zu lassen?

Um das Wissen dieser Welt wirklich aufzusaugen, brauchst du einen Schwamm. Eine zentrale Datenbank, in der du dein Wissen und deine Ideen sammelst. Ein zweites Gehirn.

Führe ein Uni-Tagebuch. 

Mache es dir zur Gewohnheit, ALLES aufzuschreiben, das auch nur im Ansatz interessant ist. So wirst du einen Schatz ansammeln, auf den du jeder Zeit zugreifen kannst. Wenn du nicht weiter weißt oder so richtig angreifen willst, dann greifst du einfach darauf zurück.

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Digitalisiere deine Uni Organisation! #2

Ein solches Projekt analog mit Mitschriften, Ringbüchern, Ordnern und Co. zu realisieren, ist möglich. Aber ich rate dir davon ab. Die Nachteile sind einfach zu groß. Besser gesagt sind die Vorteile einer digitalen Herangehensweise zu groß.

  • Deine Inhalte sind vor den Elementen (Wasser, Feuer usw.) geschützt
  • Du kannst von überall darauf zugreifen
  • Dein Leben beinhaltet weniger Zeug (echter Minimalismus)
  • Die Inhalte (dein Wissen) lässt sich durchsuchen
  • Du sparst Zeit
  • Und viele mehr…

Wenn du in der Uni gerne mit der Hand mitschreibst, dann kannst du das weiterhin tun. Es gibt wunderbare Apps wie GoodNotes, die du auf einem iPad verwenden kannst. So kannst du auf deinen Vorlesungsfolien herumkrakeln, Notizen und Zeichnungen machen und sie hinterher einfach abspeichern.

Damit dabei kein Chaos entsteht, solltest du auf eine bestehende Infrastruktur zurückgreifen.

Ich persönlich betreibe mein zweites Gehirn in Evernote.

Dort kannst du deine eigene Ordnerstruktur entwerfen. Jedes Mal, wenn du eine neue Notiz abgeschlossen hast, legst du sie dort ab und kannst sie leicht wiederfinden. Meine Struktur sieht so aus:

  • shribe (Blog, YouTube)
  • Uni Organisation/Doktorarbeit (Job)
  • Persönlichkeitsentwicklung (Bücher)
  • Finanzen
  • Sport (Krafttraining)
  • Ziele (Tages-, Monat-, Jahresziele)

Darüber hinaus habe ich „lebende“ Dokumente, in die ich laufend neue Ideen eintrage. Zum Beispiel: Immer wenn ich eine neue Idee oder ein Thema für einen Blogartikel und ein YouTube-Video habe, dann schreibe ich sie in meine Notiz „Ideen“ im Unterordner „shribe“. Wenn die Zeit gekommen ist und ich beginne einen neuen Artikel zu schreiben, dann öffne ich als erstes diese Ideen-Liste und beginne meine Recherche.

Diese Struktur zur Uni Organisation kannst du einfach für dich adaptieren. Versuche, verschiedene Bereiche deines Lebens abzubilden. Für den Anfang ist es sicherlich eine gute Idee, mit einem Bereich zu starten (z.B. Studium/Uni). Stück für Stück wächst deine Struktur mit dir mit. Am Anfang konnte ich es auch nicht glauben, aber ab einem gewissen Punkt kann man nicht mehr darauf verzichten.

Uni Organisation lernen

Führe einen Kalender #3

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, einen Kalender zu führen. Ich verabscheue Spießertum, von außen auferlegte Begrenzungen und wenn andere über meine Zeit entscheiden. Im Studium habe ich dennoch damit begonnen, da ich meine Arbeitstage und -zeiten eintragen musste und einfach zu viele Termine entstanden, die ich mir nicht mehr merken konnte.

Jetzt, im „richtigen“ Berufsleben, ist es unmöglich ohne Kalender zu arbeiten. Egal ob Selbstständig, Angestellt oder Unternehmer.

Die Vorteile eines richtig gut geführten Kalenders (ich verwende den Google Kalender) sind monströs.

Sobald ein Termin aufpoppt, trage ich ihn ein und er verschwindet aus meinen Gedanken. So habe ich mehr kognitive Freiheit, um mich dem Moment zu widmen und meine Arbeit zu erledigen.

Meine Empfehlung an dich wäre es, auch im Studium bereits rigoros einen Kalender zu pflegen. Diese Gewohnheit verleiht deinem Studium und Arbeitsleben auf Anhieb mehr Struktur. So simulierst du eine (Lebens-)Situation, in der du dann wirklich auf einen Kalender angewiesen bist.

Lass dich jedoch nicht von deinem Kalender beherrschen. Sieh in als Unterstützung zur Planung und nicht als Diktator deiner Zeit.

Vereinbare Termine mit dir selbst #4

Sobald du einen Kalender in deinen Alltag integriert hast, ist eine Einstellungsänderung von Nöten:

Ein Termin, der in deinem Kalender steht, ist verbindlich. Hast du dort einen Termin eingetragen, dann handelt es sich dabei nicht um ein „Vielleicht“, sondern um ein „Definitiv“. Weist dein Kalender einen Eintrag auf, hast du keine Zeit für etwas anderes.  Es ist Hustle-Time angesagt.

Das Gleiche gilt selbstverständlich für die privaten Dinge. Blockst du dir einen Brückentag, um ihn mit deiner Familie zu verbringen, dann haben der Laptop und das Handy an diesem Tag Sendepause. Definitiv.

Entscheidest du dich nach dem Studium für eine Rolle als Angestellte/r, wirst du eine Menge an Freiheit einbüßen, die du während des Studiums genießt. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, wie du die Zeit im Studium verbringst:

  1. Du schiebst die Verantwortung vor dir, nach dem Motto: „Arbeiten muss ich noch früh genug“
  2. Das Studium ist dein persönliches Experiment: „Wie will ich eigentlich arbeiten“?

Ich möchte, dass du dein Studium als deine Arbeit begreifst. So praktizierst du ab heute absolute Professionalität und kannst herausfinden, welche Arbeitsorganisation für dich die richtige ist.

Probiere alles aus! Gehe in die Bib, gehe in den Co-Working-Space in deiner Stadt, beobachte die Leute im Büro.

Vielleicht kommst du zu der Erkenntnis, dass du mit straffen Strukturen nicht zurecht kommst. Daraus kannst du ableiten, ob du lieber in einem Start-Up mit flexiblen Arbeitszeiten arbeiten möchtest oder bei einem Mega-Konzern mit Hierarchie hoch 10. Alles steht dir offen. Aber sage nach deinem Studium nicht, du hättest nicht genug Zeit gehabt herauszufinden, was du willst.

Außerdem ist nichts in Stein gemeißelt. Wenn du morgen Karriere in einer Beratungsfirma in Bielefeld machen willst, kannst du in 10 Jahren immer noch einen Smoothie-Bowl-Laden in Costa Rica aufmachen.

Kurz zurück zu den Terminen:

Mache Termine mit dir aus, beispielsweise für Lerneinheiten. Diese Termine sind unabsagbar und bringen dich den entscheidenden Schritt nach vorne. Mehr darüber kannst du auch hier lernen: Buchreview: The One Thing.

Uni Organisation

Schaffe dir Raum für Kritik und Genialität #5

Termine, Notizen und eine strukturierte Uni Organisation sind gut. Sie bringen dich weiter.

Doch wenn du daneben nicht einen entscheidenden Slot in deinem Studium für Kritik, Kreativität und DENKEN freilässt, verrennst du dich in deinen Wust an Planung, Taktung und Muster.

Nimm dir regelmäßig Zeit, in der der du nicht mitschreibst, den Moment lebst und den dauerhaften Input pausierst. In dieser Zeit kannst du das Geschehene (und Gelernte) reflektieren und ein Bewusstsein entwickeln. Das kannst du tun, indem du herauszoomst und dir gezielt die richtigen Fragen stellst:

  • Wohin führt mich das, was ich gerade mache?
  • Will ich dorthin, worauf ich zusteuere?
  • Welche Dinge bringen mich eigentlich wirklich weiter?

So gut und hilfreich die richtige Organisation auch ist – wahre Genialität kannst du erst erleben, wenn du dich außerhalb festgelegter Strukturen bewegst.

Wenn du jetzt neben der richtigen Uni Organisation ein wenig Starthilfe für deine wissenschaftliche Arbeit benötigst, dann habe noch ein PDF für dich, das du dir gratis herunterladen kannst:

Die 30 besten Formulierungen für eine aufsehenerregende Einleitung

 

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