Uni-Hacks

5 Bücher, die jeder Student gelesen haben muss

“A reader lives a thousand lives before he dies . . . The man who never reads lives only one.” – George R.R. Martin

Begreifst du dein Studium als Investition in dich selbst? Gut. Denn das ist es. Ein Studium soll dich wachsen lassen. Als Mensch, als Persönlichkeit und professionell.

Zu hundert Prozent auf das Curriculum verlassen solltest du dich dabei nicht. Denn außerhalb der vorherrschenden Meinung und des Ökosystems Uni schlummern jede Menge Weisheiten, die dein Leben bereichern können.

Der beste Weg, persönlich zu wachsen, ist lesen.

Hier kannst du dir die Gedanken und Ideen von Menschen leihen, die deinen Weg schon gegangen sind. Saugst du die Erkenntnisse aus den Erfahrungen, Erfolgen und Misserfolgen anderer Menschen auf, kannst du davon auf deinen eigenen Weg schließen. So musst weniger Umwege gehen und kannst immer gezielter deine Träume Realität werden lassen.

Ich empfehle dir also dringend eine tägliche oder wöchentliche Gewohnheit zu etablieren. Lies nach dem Aufstehen, vor dem Einschlafen, oder im Zug. Und zwar nicht das, womit du täglich im Hörsaal konfrontiert wirst. Nur so kannst du verschiedene Perspektiven auf das Leben kennenlernen.

Gary Keller – The One Thing #1

Gary Keller beschreibt ein Prinzip, mit dessen Hilfe du systematisch unbändigen Erfolg heraufbeschwören kannst, sei es im Studium, Beruf, oder beim Sport.

Die Grundidee von Keller ist folgende: Wenn du JEDEN TAG konzentriert an der WICHTIGSTEN SACHE (The One Thing) arbeitest, wirst du zwangsläufig damit erfolgreich sein.

Das hört sich zunächst nicht danach an, als sei diese Erkenntnis wirklich bahnbrechend. Jedoch werden deine Ergebnisse bahnbrechend sein, wenn du die komplette Strategie aus The One Thing anwendest.

Oftmals bedeutet der Alltag für uns Chaos: Im Studium müssen wir Aufgaben für 6 verschiedene Kurse erledigen, im Nebenjob haben wir keine festen Arbeitszeiten und Familie und Freunde erwarten auch so einiges von uns. Das Ergebnis: Wir müssen uns jede Woche neu verrenken und improvisieren, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Ich möchte, dass du Ordnung in deinen Alltag bringst. Erfolg ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines wohlüberlebten Plans. Folgst du einem Plan? 

Starte mit folgender Überlegung…

Was ist für dich The One Thing? 

In welchem Bereich deines Lebens möchtest du erfolgreich sein? Ist es dein Studium? Ist es dein Sport? Ist es dein Business?

Nachdem du diese Entscheidung getroffen hast, nimmst du dir deinen Zeitplaner zur Hand. Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich dafür gerne Evernote empfehle. Dein Wochenkalender oder dein Stundenplan tut es aber auch.

Für jeden Tag trägst du dir einen größtmöglichen Block in den Kalender, an dem du an deinem ONE THING arbeitest.

Es ist ein Termin mit dir selbst. Er ist unverrückbar und unabsagbar. 

In dieser Zeit widmest du dich der Sache, die den größtmöglichen Einfluss auf deinen Erfolg haben wird. Und zwar ohne wenn und aber und ohne Ablenkungen.

Gary Keller empfiehlt für deinen The One Thing Arbeits-Block folgendes:

  • 3.4 Stunden (wenn möglich)
  • Je früher am Tag, desto besser
  • Handy aus. Fokus an.

Der Mensch hat jeden Tag ein gewisses Kontingent an Willenskraft. Je früher du deinen ONE THING Block absolvierst, desto mehr Willenskraft und Energie hast du dafür übrig.

Warum solltest du die wichtigste Aufgabe des Tages in die Abendstunden verschieben, wenn du müde und ausgepowert bist. Gib deinem ONE THING die Beachtung, die es verdient.

Bist du auf der Suche nach Motivation? Nach Techniken für mehr Produktivität?

Dann ist The One Thing genau das richtige Buch für dich.

Nachdem du es gelesen hast, willst du Bäume ausreißen. Überlasse den Erfolg in deinem Studium nicht dem Zufall. Plane ihn.

Cal Newport – Deep Work #2

Cal Newport’s These besagt, dass der Erfolg von Wissensarbeitern und Studenten im Grunde davon abhängt, wie konzentriert sie sich einer Sache widmen können. Leider entwickelt sich unsere Arbeitsumgebung in Form von Großraumbüros, Laptops und Smartphones in eine entgegengesetzte Richtung: Eine Welt voller Ablenkungen.

Mit einer Technik, die er Deep Work nennt, kann es uns gelingen, die Ablenkungen dauerhaft zu kontrollieren. Er schenkt uns damit eine Formel für Erfolg in Studium und Beruf.

Michael Hyatt – Your Best Year Ever #3

Michael Hyatt behandelt in seinem Buch das systematische Setzen und Erreichen von Zielen. Da er aus dem Verlagswesen kommt und selbst einige Bücher geschrieben hat, weiß er genau worauf es ankommt, wenn man ein großes Projekt vor sich hat. In „Your Best Year Ever“ lernst du Techniken für Motivation und Planung – einfach alles rund um intelligente Zielsetzung. So machst das nächste halbe Jahr zu „Your Best Semester Ever“.

Charles Duhigg – The Power of Habit #4

Auf dem Weg zu einem erfolgreich abgeschlossenen Studium lässt sich eine Sache kaum vermeiden: Lernen. Doch man kann lernen, und man kann LERNEN. Wer schlau lernt, erspart sich nicht nur jede Menge unnötige Stunden in der Bibliothek, sondern kann während einer Klausur oder mündlichen Prüfung die Inhalte auch noch besser wiedergeben.

Doch wie lernt man denn richtig?

Die Antwort auf diese Frage sehen viele oft in der richtigen Lern-Technik. Die Pomodoro-Technik oder die Feynman-Technik sind dafür zwei prominente Beispiele. Über diesen Taktiken steht jedoch eine Strategie, die mächtiger ist als alles andere:

Konstanz. 

Damit meine ich nicht eine Stadt in Rheinland-Pfalz, sondern das kontinuierliche Ausüben einer effektiven Lerneinheit über einen langen Zeitraum. Du wirst mir zustimmen, dass 7 einzelne Stunden an sieben aufeinanderfolgenden Tagen mehr Lernerfolg nach sich ziehen, als 7 Stunden an einem Tag. Ergo:

Mache das Lernen (oder Schreiben) zu deiner Gewohnheit und du wirst Erfolg haben. 

Wie mächtig Gewohnheiten tatsächlich sind, das erklärt Charles Duhigg in seinem Buch „Die Macht der Gewohnheit“ im Detail. Dabei geht er anhand vieler lebendiger Episoden und wissenschaftlichen Studien den neuronalen Hintergründen von Gewohnheiten auf den Grund.

Jede Gewohnheit spielt sich nach den Regeln des Habit Loop ab. Dieser besteht aus drei Teilen:

  1. Dem Auslöser
  2. Der Routine
  3. Der Belohnung

Ein Auslöser kann alles Mögliche sein, beispielsweise das Klingeln deines Weckers. Die Routine ist es, dein Handy in die Hand zu nehmen und deine Notifications zu checken. Die Belohnung folgt, indem dein Gehirn kleine Dopaminstöße bekommt während du langsam wach wirst.

Diese Dreifaltigkeit erlaubt es uns, jede schlechte Gewohnheit in eine gute Gewohnheit zu verwandeln. Duhigg schlägt dazu vor, dass wir einfach die Routine austauschen. Der Auslöser und die Belohnung bleiben gleich.

In unserem Beispiel wäre also der Auslöser noch immer das Klingeln des Weckers und die Belohnung das Glücksgefühl und das wach werden. Wenn wir nun das Handy durch eine handvoll kaltes Wasser im Gesicht, 20 Hampelmann-Sprünge und eine Banane ersetzen, dann haben wir eine vermeintlich schlechte Gewohnheit durch mehrere gute Gewohnheiten ersetzt und einen noch besseren Effekt erzielt.

Glaubst du auch an die Macht der Gewohheit? Dann fordere ich dich hiermit heraus, im August „Die Macht der Gewohnheit“ von Charles Duhigg zu lesen. Ich bin mir bombensicher, es wird dir gefallen.

Mark Manson – Die subtile Kunst des darauf Sch**** #5

Pardon my French! Dieser provokante Titel hat es in sich. Mark Manson’s Ausdrucksweise setzt sich in den ersten Kapitel des Buchs auch so fort. Jedoch passt das ganz gut in das Gesamtkonzept des Buchs und was er dir vermitteln soll. In erster Linie ist es ein Weckruf an deine eigene Integrität.

Hast du den Mut, deinen eigenen Weg zu gehen?

Mark Manson ist in seinem Leben als Blogger, Autor und Unternehmer als digitaler Nomade um Die Welt gereist, hat eine Familie gegründet und ein Haus gekauft. Was aber hat ihn WIRKLICH glücklich gemacht? Der berufliche Erfolg? Die Familie? Die Reisen? Die Antwort wird dich überraschen…

Kannst du den vorgezeichneten Weg verlassen und deiner inneren Stimme folgen? Deine Eltern, deine Freunde, die Gesellschaft – alle scheinen ziemlich genau zu wissen, was aus dir werden soll. Doch die wahre Kunst ist es, einen wahrhaft eigenen Lebensentwurf zu gestalten. Das Studium ist die beste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Findest du nicht auch?

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