Motivation

Motivation zum Hausarbeit schreiben – Dieser Trick verändert alles

Du hast eine eine ungeschriebene Hausarbeit vor dir und kannst dich einfach nicht dafür motivieren?

Dann bist du HIER genau richtig. In diesem Beitrag werde ich dir verraten, wie du dich für das Schreiben deiner Hausarbeit motivieren kannst – und zwar so richtig. Die Seiten werden sich beinahe von allein füllen, versprochen 😉

In diesem Blogartikel gebe ich dir simple Methoden mit auf den Weg, wie du den Anfang deiner Hausarbeit meisterst und der Rest zu einem Selbstläufer wird. Zu diesem Zweck habe ich 4 einfache und effektive Ideen für dich, mit denen du die Motivation für deine Hausarbeit ins Unermessliche steigern kannst.

Am Ende des Beitrags verrate ich dir einen psychologischen Trick, der alles verändern wird. Mit diesem Trick wirst du dich für jede kommende Hausarbeit wirklich effektiv motivieren können. Lies also unbedingt bis zum Ende, damit du motiviert in deine Hausarbeit starten kannst.


„Motivation Hausarbeit“: Der erste Satz ist immer der schwierigste

Das ist nicht nur bei einem Roman, einer Bewerbung oder einem Liebesbrief so, sondern auch bei einer Hausarbeit. Die Wohnung ist geputzt, Hunger und Harndrang sind für die nächsten 60 Minuten kein Thema mehr und auch deine Freunde sind nicht erreichbar, denn es ist Montag in der früh. Dein Laptop posiert frech auf deinem Schreibtisch und wartet darauf, dass du ihn mit deiner Weisheit füllst.

Es bleibt wirklich nichts zu tun, außer deiner Hausarbeit. 

Der Kalender auf deinem Smartphone verrät dir, dass die Deadline immer näher rückt. Du musst jetzt anfangen, sonst kommst du in Schwierigkeiten. Morgen anzufangen ist keine Option. Doch wie sollst du überhaupt anfangen? Das Thema ist öde, 15 Seiten sind einfach viel zu viel und außerdem wartet seit 2 Tagen schon die neueste Folge deiner Lieblings-Serie in der Netflix-Pipeline.

Der Gedanke daran, die nächsten Stunden und Tage mit einer Beschäftigung zu verbringen, die dir so richtig auf den Keks geht, verursacht ein unangenehmes Gefühl und du verspürst den Drang, die Hölle aus dieser verdammten Arbeit herauszuprokrastinieren.

Wie kannst du dich jetzt motivieren, damit du die Arbeit endlich hinter dich bringst?

Motivation Hausarbeit

Idee 1: Behalte deine Routine bei

Du gehst in der Regel unter der Woche zum Sport oder anderen Hobbys nach? Am Wochenende triffst du dich mit Freunden? Behalte diese Verabredungen mit dir und anderen unbedingt bei. Wenn du die Momente auf die du dich freust aus deinem Alltag streichst, wird deine Motivation weiter sinken.

Der Tag hat 24 Stunden, von denen du höchstwahrscheinlich 16 Stunden lang wach bist. Welcher Mensch kann auf Dauer 16 Stunden konzentriert arbeiten? Ich jedenfalls nicht.

Mache also einen Termin mit dir selbst. Lege die Zeit fest, in der du für deine Hausarbeit arbeitest. Und zwar NUR für deine Hausarbeit. Verbanne dein Smartphone und alle anderen Störquellen, damit du die Zeit auch wirklich effektiv nutzt. Ist die Zeit abgelaufen und du hast dein Tagesziel erreicht, hast du Zeit für dich. Jetzt wird wiederum die Hausarbeit aus deinem Kopf verbannt.

Zum Thema Arbeiten ohne Ablenkung kann ich dir das geniale Buch „Deep Work“ von Cal Newport empfehlen: Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen.

Idee 2: Beachte deinen Biorhythmus.

Kein Witz: Wir Menschen sind entweder Lerchen oder Eulen. Die eine Sorte von Menschen mag es lieber früh aufzustehen (Lerchen) und die andere liebt die späten Stunden des Tages (Eulen). Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Welcher Typ du bist, wirkt sich auch auf dein Arbeitsverhalten aus.

Bist du absolut kein Morgenmensch und kannst dich morgens nicht gut konzentrieren? Warum solltest du dich dann in diesen Stunden quälen? Höre auf deinen Body und schreibe deine Arbeit zu einer Tageszeit, in der du dich am besten konzentrieren kannst.

Ich bin beispielsweise eine richtige Eule. Vor 9 Uhr morgens (puh!) habe ich noch nie eine Uni von innen gesehen. Meine Hausarbeiten wurden allesamt in den Abendstunden verfasst. Selbst wenn ich erst um 17 Uhr damit anfange, habe ich bis 24 Uhr ganze 7 Stunden effektiv gearbeitet!

Dabei solltest du deinen Schlaf auf keinen Fall vernachlässigen. Nach 7-8 Stunden bist du in der Regel topfit. Weniger oder mehr ist auf keinen Fall zu empfehlen, zumindest auf Dauer.

Motivation Hausarbeit

Idee 3: Setze dir kurzfristige Ziele

Teile dir deine Hausarbeit in Meilensteine ein. Schätze in etwa ab, was du jeden Tag erreichen solltest, damit du mit einem von dir festgelegten Workload deine Hausarbeit fertig stellen kannst. Du kannst deine Meilensteine nach Arbeitsschritten, z.B. Literaturrecherche, Einleitung schreiben, etc. enteilen oder gegen Ende deiner Hausarbeit auch nach produziertem Text.

Für mich hat die Regel „1 Seite pro Tag“ immer sehr gut funktioniert. So musste ich meinen Tag nicht völlig für die Hausarbeit opfern und habe trotzdem signifikanten Fortschritt erzielt. Falls du dir jetzt denkst: „Wow eine Seite am Tag? Das ist ja gar nichts. Ich schreibe mal locker 5 Seiten, wenn ich richtig reinhaue.“

Wenn du eine wirklich qualitativ hochwertige Hausarbeit aufs Parkett legen willst, dann sind mehr als 2-3 Seiten einfach nicht möglich. Die Qualität des Textes kommt dabei einfach zu kurz.

Eine Ausnahme stellen Last-Minute Hausarbeiten dar. Wenn die Zeit wirklich drängt und Hopfen und Malz beinahe verloren sind, müssen natürlich mehr Seiten am Tag her. Wie du das bewerkstelligst, kannst du auch hier in meiner Anleitung zur Hausarbeit in 3 Tagen lesen.

Wenn du dir nun also kurzfristige Ziele gesetzt hast und diese auch erreichst, passiert Folgendes: Du wirst selbstbewusster, denn dein Verstand appelliert an die Logik. Wenn du jeden Tag dein Mini-Ziel für das Schreiben deiner Hausarbeit erreichst, ist sie nach Komplettierung des letzten Ziels fertig. Da führt gar kein Weg dran vorbei.

Eine wichtige Sache, die du hierbei beachten solltest: Baue einen Puffer ein. Lass dir mehrere Tage zwischen dem letzten Meilenstein und der Deadline Zeit. So geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass du nicht rechtzeitig fertig wirst oder in Zeitnot gerätst.

Es kann immer mal passieren, dass ein Tagesziel nicht erreicht werden kann. Sei es Oma’s Geburtstag oder die überraschende Meisterfeier deiner Bezirkssport-Mannschaft. Für solche besonderen Anlässe installieren wir als den Puffer. So hast du garantiert keinen Druck mehr, der auf dir lastet.

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Idee 4: Visualisiere deinen langfristigen Erfolg

Wenn die anstehende Hausarbeit wie ein Damoklesschwert über deinem Wohlbefinden schwebt, dann ist eine Sache besonders schwierig: Sich vor Augen zu führen, wozu man das eigentlich alles macht. Es kommen Fragen auf, wie: Wie soll mir das auf meinem weiteren (beruflichen) Werdegang jemals etwas nützen? Worin besteht der Sinn, sich über ein solches Thema seitenweise auszulassen?

Die Antwort ist vielschichtig. 

Höchstwahrscheinlich werde ich dir die Antworten nach Sinn und Unsinn eines Studiums zu einem späteren Zeitpunkt in einem anderen Blog-Artikel liefern. An dieser Stelle soll es jedoch einzig darum gehen, wie du deine Motivation für eine Hausarbeit steigern kannst.

Dazu solltest du dich zunächst mit folgender Antwort zufriedengeben: Eine Hausarbeit simuliert wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliches Arbeiten ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen akademischen Abschluss. Und schließlich hast du dir diesen als Ziel gesetzt.

Gehe nun also wiefolgt vor: Visualisiere deine langfristigen Ziele, die dir das Schreiben dieser einen Hausarbeit ermöglicht. Die Hausarbeit ist nur ein kleiner Schritt dorthin, doch in diesem Moment ist genau dieser kleine Schritt der wichtigste. 

Was möchtest du in deinem Studium erreichen? Möchtest du einen bestimmten Notendurchschnitt erreichen, damit du in deinem Traumberuf arbeiten kannst? Oder möchtest du dein Studium abschließen, um damit ein monatliches Salär zu verdienen, dass dir alle deine materiellen Wünsche erfüllen kann? Bist du vielleicht sogar auf der Suche nach deinen Stärken und Schwächen und möchtest deine Fähigkeiten und deinen Intellekt weiterentwickeln?

Die Erreichung all dieser Ziele führt über diese eine Hausarbeit. 

Also bring‘ dich so richtig in Stimmung mit deiner Lieblings-Musik oder einem gut zubereiteten Kaffee, setz‘ dich an deinen Laptop und ergieße deine Ideen und Argumente in die Tastatur. Los geht’s!


Bonus-Idee: Psychologischer Trick

Wie versprochen, habe ich zum Abschluss dieses Artikels noch eine Bonus-Idee für dich. Dabei handelt es sich um einen Trick, der wissenschaftlich fundiert ist und garantiert funktionieren wird.

Hausarbeit Motivation

Dazu begeben wir uns in das Forschungsgebiet der Sozialpsychologie und beschäftigen uns mit der Konditionierung von Verhaltensweisen. Was bedeutet es, sich oder jemanden auf eine bestimmte Handlung zu konditionieren?

Ganz einfach: Eine wiederkehrende Handlung oder ein bestimmtes Verhalten wird mit einer Belohnung verknüpft. Wie gut das funktioniert, weißt du, wenn du einen Hund hast oder im Zoo schon einmal Seerobben beobachtet hast, die Kunststücke aufführen.

So trivial es klingt, aber unser menschliches Gehirn kann genauso konditioniert werden. Was müssen wir also tun?

Um dich auf das Schreiben deiner Hausarbeit zu konditionieren, brauchst du eine Belohnung. Suche dir eine Belohnung aus, die ein echtes Glücksgefühl in dir auslöst. Beispielsweise ein großes Stück Schokolade, eine Partie FIFA auf der Playstation oder ein Video deine Lieblings-YouTuberin.

Egal was es ist – es soll so richtig Spaß machen. Aber Vorsicht – zu viel Schokolade kann gefährlich werden…

Die kurzfristigen Ziele, die du bereits aus Idee Nummer 3 kennst, unterteilst du jetzt in weitere Einheiten. Sodass du pro Tag etwa 5-7 Unterziele hast. Der Einfachheit halber könnten diese Mini-Meilensteine auch Stunden sein.

Jetzt platzierst du die kleinen Belohnungen einfach entlang deiner Ziele. Pro Stunde ein Stück Schokolade oder alle 2 Stunden eine Partie auf der Playstation.

Was nun passieren wird: Dein Gehirn verknüpft die Aktivität (Das Schreiben deiner Hausarbeit) mit einem positiven Erlebnis. Wenn du diese Aktivität kontinuierlich belohnst, sinkt deine Hemmschwelle, dich dafür zu motivieren.

Wenn du dieses Procedere einige Tage lang anwendest, dann wirst du eine Gewohnheit entwickelt haben. Es wird dir total leicht fallen, dich hinzusetzen und an deiner Hausarbeit zu arbeiten. Denn dein Gehirn ist mittlerweile darauf programmiert und freut sich bereits auf seine Belohnung.

Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, stellt sich die Frage nach der Motivation für deine Hausarbeit gar nicht mehr. Du machst es einfach.

Jetzt weißt du wie du dich optimal für das Verfassen deiner Hausarbeit motivieren kannst. Es gibt keine Ausreden mehr.

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Falls du Fragen hast, kommentiere einfach jetzt unter diesem Beitrag. Alternativ kannst du dich auf meinem YouTube-Kanal umsehen, dort findest du jede Menge heißen Content zum Thema wissenschaftliches Arbeiten und Studieren.

Zusammenfassung

Mit diesen 4 Ideen kannst du die Motivation für deine Hausarbeit ins Unermessliche steigern:

  1. Behalte deine Alltags-Routine bei
  2. Höre auf deinen Bio-Rhythmus
  3. Setze dir kurzfristige Ziele
  4. Führe dir langfristige Ziele vor Augen

Bonus-Trick: Konditioniere dich mit einer wiederkehrenden Belohnung auf das Schreiben deiner Hausarbeit 

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